Alle Beiträge von Peter Boragno

Workshop 4

Russell Maliphant

Resonance of the body image – Embodiment
A thematic bundle around ideas of collaboration and conversation, body image and contact improvisation

Die Arbeit von Russell Maliphant ist von einem einzigartigen Ansatz bezüglich der Beziehung zwischen Bewegung, Licht und Musik geprägt. Russell Maliphant besuchte The Royal Ballet School und wirkte nach dem Abschluss beim Sadler‘s Wells Royal Ballet, das er verließ, um eine Karriere im unabhängigen Tanz zu beginnen. Er hat Anatomie, Physiologie und Biomechanik studiert, und hat die Qualifikation als Heilpraktiker für Rolfing® Strukturelle Integration erhalten. Das sind Studien, auf deren Grundlage er unterrichtet, und seine choreographische Arbeit ausübt, zudem beschäftigt er sich mit unterschiedlichen Körperpraktiken und -Techniken, darunter auch klassischem Ballett, Kontaktimprovisation, Yoga, Capoeira and Chi Kung. Er arbeitet mit dem Lichtdesigner Michael Hulls eng zusammen. Durch diese Zusammenarbeit wird eine Sprache entwickelt, in dem die Bewegung und das Licht aufs Engste so verbunden werden, dass ihr Treffpunkt selbst zu einer Sprache wird.

Diese Workshops werden die Grundsätze und Praktiken unterschiedlicher körperorientierter Techniken umfassen, unter anderem auch Yoga, Release-Technik, Kontaktimprovisation und Kampfkunst. Die Workshops fangen mit einer allgemeinen Körperpraxis an und entwickeln sich weiter, indem choreographische Charakteristika und Kontaktelemente im Schaffensprozess eines Werks erkundet werden.

Workshop 3

Dana Caspersen / Amy Raymond

The Practice of Connection

Konflikte tauchen im kreativen Prozess häufig auf – auf der zwischenmenschlichen, konzeptionellen und institutionellen Ebene. Diese Konflikte müssen aber nicht destruktiv sein. Konflikte sind unvermeidbar, jedoch können sie auch hilfreich sein. Konflikte, die zwischen dem Choreographen und dem Darsteller im Studio, zwischen Kollegen in Unternehmenssitzungen, zwischen Künstlern und Verwaltern, zwischen Lehrern und Schülern und öfter auch in den Gedanken der einzelnen Künstler selbst entstehen, bieten oft eine Möglichkeit herauszufinden, was eigentlich zählt und welche Ergebnisse möglich sind. Ein Konflikt kann uns helfen, etwas Neues zu verstehen.. Dieser Workshop bietet den Teilnehmern an, ihre physische und kognitive Wahrnehmung zu üben und die Fertigkeiten zu entwickeln, die erlauben, an einen Konflikt als eine Möglichkeit heranzugehen. Dank Danas Ausbildung und beruflicher Tätigkeit als Konfliktspezialistin und Amys Erfahrungen, die sie in der Arbeit mit dem Meister des Budo, Akira Hino, gesammelt hat, sowie ihrer gemeinsamen Erfahrungen als darstellende Künstlerinnen und Kunstschaffenden bei William Forsythe wird dieser Workshop konkrete Praktiken anbieten, wie das Differenzierungsvermögen entwickelt werden kann, anhand dessen zwischen Handlungen, die Kommunikation aufbauen, und Handlungen, die nachteilige Kommunikationsunterbrechung verursachen, gewählt werden kann.

Workshop 2

Rasmus Ölme / Ulrika Berg

Self-movement

Die Geschichte des Selbst ist hauptsächlich immateriell. Der Körper ist unsere materielle Existenz, unser Selbst ist aber symbolisch. Auch die sämtliche Geschichte des Tanzes spiegelt dieses wider, da der Körper als ein Instrument für die Darstellung unterschiedlichster symbolischer Narrative und Glaubenssysteme eingesetzt wurde. Der Tanz kann aber auch verwendet werden, um dieses Verständnis herauszufordern, indem wir uns unserem Selbst aus einer anderen Perspektive annähern.

Unsere Körper sind belebt / selbstbewegend, und die Bewegung ist in unserem Körper vorhanden, noch bevor das Subjekt – das Selbst – in ihm seinen Platz gefunden hat. Die Tatsache, dass die Selbst-Bewegung noch vor dem Selbst in unseren Körpern vorhanden ist, erlaubt es uns die Bedeutung der „Selbst-Entfaltung“ zu überdenken. Die Bewegung ist bereits im Körper und sie braucht keine symbolische Ordnung, um zu agieren. Wir bewegen uns, noch bevor wir einen Zweck dafür haben. Statt den Tanz als eine Möglichkeit zur subjektivierten Entfaltung des eigenen Selbst aufzufassen, können wir den Tanz als einen materiellen, belebten Körper in seiner Auto-Expression auffassen.

Das Tanzen, das sich von dieser herkömmlichen Auffassung bezüglich des Körpers und des Selbst absetzt, ist eine Tätigkeit, die in einer Wechselwirkung von Gedanken, Tätigkeit, Wahrnehmung, Vorstellungskraft und sinnlichem Gefühl erfolgt. Das “dazwischen” von diesen Elementen überwindet nicht nur feste Beziehungen, sondern auch Orte, aus denen ein Raum entsteht, in dem sie voneinander nicht mehr zu unterscheiden sind.

Ulrika Berg und Rasmus Ölme teilen sich die gesamte Zeit im Studio, wobei sie einige Sessions zusammen und einige individuell leiten.

Workshop 1

Yael Schnell / Jörg Schiebe

On relationships between performance and training

„Wir werden uns unserer Form bewusst. Wir verknüpfen uns mit dem Gefühl für das Unendliche der Möglichkeiten. Wir erkunden die multi-dimensionale Bewegung; wir genießen die brennende Sensation in unseren Muskeln, wir sind bereit im Nu loszulegen, wir sind uns unserer explosiven Stärke bewusst und manchmal verwenden wir sie. Wir verändern unsere Bewegungsangewohnheiten durch die Entdeckung von neuen. Wir gehen jenseits unserer vertrauten Grenzen. Wir können ruhig und wachsam zugleich sein.“ – Ohad Naharin

Das Workshop beginnt mit einem Gaga-Unterricht. Gaga ist eine Bewegungssprache, die von Ohad Naharin im Laufe von vielen Jahren entwickelt wurde und die in der täglichen Praxis und Übungen in der Batsheva Dance Company verwendet wird.

In einer späteren Phase des Workshops werden wir uns mit der Idee der Reflexion und des Feedbacks beschäftigen. Wir werden noch einmal auf die Aspekte zurückkommen, an die wir uns während des Gaga-Unterrichts angenähert haben und zunächst mit Hilfe ihrer improvisieren.

Später werden wir noch weitere Aspekte der Gaga aufnehmen und die Unendlichkeit der Möglichkeiten durch die Nutzung unserer Vorstellungskraft entdecken. Diese Sektion des Workshops umfasst eine praktische Aufgabe, die darin besteht, kurze Improvisationen unter klaren zeitlichen Voraussetzungen zu erschaffen. Die Ideen von Gaga (etwa “flouting”, spezifischer Begriff in Gaga) werden erkundet, und jeder Teilnehmer wird eine bestimmte Zeit für die Improvisation anhand dieser Ideen bekommen.

Grundlegend für diesen Workshop (und vielleicht für die darstellenden Künste überhaupt) ist die Idee der Beobachtung und des Beobachtetwerdens als Instrument für das Erzeugen von Reflexion und Feedback.. Außerdem werden die Teilnehmer über das Anschauen und Diskutieren hinaus auch über ihre Erfahrungen durch eigenes Handeln reflektieren, indem sie das durch das Anschauen und Diskutieren erzeugte Wissen anwenden.

Die Begeisterung für das Einbinden und Integrieren des subjektiven Feedbacks ist ein Bestandteil des Workshops: Die Vorstellung des improvisierten Materials vor den Zuschauern und das Erkunden der Bereiche, die uns und/oder andere Teilnehmer beeinflussen. Indem verschiedene Aspekte der Gaga in eine Reihe von dargestellten/beobachteten Improvisationen aufgenommen werden und dabei reflektiert wird, was wir fühlen beim Handeln und was wir fühlen beim Anschauen, werden kleine Änderungen sowohl in der Wahrnehmung als auch in der Erschaffung des physischen Materials gefördert.

Dieser Workshop stellt auf bestimmte Art und Weise dar, dass Improvisation stets auch Erschaffung von Performanzen bedeutet.

Malou Airaudo

Folkwang Universität der Künste

Airaudo wurde in Marseille / Frankreich geboren und begann im Alter von acht Jahren ihre Ausbildung an der Schule der Opéra de Marseille und tanzte dort unter der Leitung von Joseph Lazzini im Ensemble. Es folgten Engagements beim Ballet Russes de Monte Carlo sowie beim Ballet Théâtre Contemporain in Amiens. 1970 ging sie nach New York und arbeitete mit Manuel Alum und Paul Sanasardo. 1973 engagierte sie Pina Bausch an das neu gegründete Tanztheater Wuppertal, wo sie eine prägende Protagonistin wurde.

Malou Airaudo tanzte u.a. in „Fritz“, „Iphigenie auf Tauris“, „Orpheus und Eurydike“, „Café Müller“, „Bandoneon“ und wurde durch ihre Interpretation des Solos von „Le Sacre du Printemps“ besonders bekannt. Seit 1984 ist sie Professorin für Zeitgenössischen Tanz an der Folkwang Universität Essen und arbeitete als Choreografin u.a. für das Folkwang Tanzstudio, das Ballet de Lorraine, das Ballet du Grand Théâtre de Genève sowie zuletzt für die Compagnie Carolyn Carlson am Centre Choréographique National Roubaix Nord-Pas de Calais. Seit dem Wintersemester 2012/13 ist sie Leiterin des Instituts für Zeitgenössischen Tanz an der Folkwang Universität der Künste Essen.

Roman Arndt

Folkwang Universität der Künste, Essen

Roman Arndt ist Tanzhistoriker am Institut für Zeitgenössischen Tanz der Folkwang Universität der Künste in Essen. Außerdem lehrt er Tanzgeschichte und –theorie an der Fakultät für Tanztheater an der Staatlichen Theaterhochschule in Krakau/Polen. Er studierte Tanz und Tanzpädagogik sowie Literatur- und Theaterwissenschaft in Polen und Deutschland. Zurzeit beschäftigt er sich intensiv mit den Lehrmethoden im tanzgeschichtlichen Unterricht für TänzerInnen.
Roman ist einer der vier Sprecher der Ausbildungskonferenz Tanz. Er leitet zusammen mit Britta Wirthmüller das AK|T-Treffen in(t)exchange an.

Elsa Artmann

Elsa Artmann ist Studentin der Tanzvermittlung am Zentrum für zeitgenössischen Tanz Köln und Meisterschülerin der Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Als Performerin arbeitete sie unter anderem mit Alexandra Piricci, Artur Zmijewski, Stefan Dreher, Mia Lawrence, Irina Pauls, Lili M. Rampre und Esta Matkovic. Ihre Zusammenarbeit mit Samuel Duvoisin wird demnächst in der Ausstellung „Kontakt abbilden/responding to feedback“ im neuen Kunstforum Köln zu sehen sein.
Innerhalb der Biennale assistiert sie in dem Performanceprojekt A Scripted Situation.

Jason Beechey

Palucca Hochschule für Tanz Dresden

Jason Beechey steht der Palucca Hochschule für Tanz Dresden seit 2006 als Rektor vor. Ausgebildet an Canada’s National Ballet School, der Vaganova Ballet Academy St. Petersburg und der School of American Ballet in New York führte ihn seine Tanzkarriere zunächst zum London City Ballet, wo er als Solist erfolgreich auf der Bühne stand. Im Anschluss daran arbeitete er fünfzehn Jahre mit und für Charleroi/Danses in Belgien. In dieser Zeit wurde er u.a. als pädagogischer Direktor des National Choreographic Centre of the French Community of Belgium berufen, gründete und leitete sein eigenes Studio, The Loft, und war Initiator und Koordinator des D A.N.C.E. Programmes, welches er gemeinsam mit den künstlerischen Leitern William Forsythe, Frédéric Flamand, Wayne McGregor und Angelin Preljocaj entwickelte. Seit 2009 ist Jason Beechey Mitglied des künstlerischen Komitees des Prix de Lausanne, zudem ist er regelmäßig Jurymitglied beim Youth America Grand Prix und engagiert sich als 1. Sprecher der Ausbildungskonferenz Tanz (AK|T), dem Zusammenschluss der professionellen deutschen Ausbildungsinstitutionen Bereich Tanz.
Jason bietet während der 5. Biennale Tanzausbildung im Rahmen des Formats Tuning in for the day Ballett an.

Ulrika Berg

Ulrika Berg arbeitet mit Stockholm als Basis im Bereich Tanz und Choreographie. Während der vergangenen Jahre hat sie unter anderem mit Cristina Caprioli/Ccap, Deborah Hay, Rasmus Ölme & Svärmen, Anna Koch, Sebastian Lingserius, Kristine Slettevold, Rebecka Stillman und Mårten Spångberg zusammengearbeitet. Sie war Gastkünstlerin bei der Forsythe Company (Human Writes, 2012), bei der Trisha Brown Dance Company (Early Works, 2011) und kürzlich beim Cullberg Ballet in der Arbeit von Ezster Salamon (Reproduction 2015) und Deborah Hay (Figure a Sea)Sie hat einen Master of Fine Arts in Choreographie mit Spezialisierung auf Tanz des MFA-Programms Neue performative Praktiken der DOCH (Hochschule für Tanz und Zirkus in Stockholm). Seit 2015 ist sie Dozentin für Tanz an der DOCH.
Ulrika bietet im Co-teaching mit  Rasmus Ölme den Workshop self-movement an.

Laura van Bergem

Laura van Bergem hat die Choreografie I only breakdance when I’m sad an der School for New Dance Development, Amsterdam erarbeitet.

Nicola Biasutti

John Cranko Schule, Stuttgarter Ballett

Nicola Biasutti geboren in Udine (Italien) erhielt seine Tanzausbilbung an den Ballettschule des Teatro alla Scala in Mailand und des Bolshoi Theater in Moskau. Es folgten Engagements an der Mailänder Scala, am Opernhaus Zürich und als Solist an der Semperoper Dresden. Noch vor Ende seiner Bühnenkarriere ewarb er 2002 beim National Ballett of Canada das Diplom als Ballettpädagoge und war anschliessend als Ballettmeister am Theater Freiburg sowie als Lehrkraft an der Ballettschule des Theater Basel tätig. Nicola Biasutti unterrichtet seit 2006 an der John Cranko Schule in Stuttgart.
Er hat mit den Tanzstudierenden der John-Cranko-Schule die Choreografie Italiana erarbeitet.

Peter Boragno

Büro Biennale Tanzausbildung

Peter Boragno ist Dipl-.Kfm. und seit 1995 im Kulturmanagement tätig. Zu seinen Auftraggebern gehörten u.a. das Haus der Kulturen der Welt, Berlin, die Kulturstiftung des Bundes, das Bundesministerium für Kultur und Medien sowie das Goehte-Instititut. Seit 2010 begleitet er Ausbildungskonferenz Tanz und leitet das Büro Biennale Tanzausbildung.

Stephan Brinkmann

Folkwang Universität der Künste, Essen

Stephan Brinkmann ist Professor für Zeitgenössischen Tanz an der Folkwang Universität der Künste Essen. Tänzer, Choreograf, Tanzpädagoge und Tanzwissenschaftler. Tanzstudium an der Folkwang Universität, Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Soziologie an der Universität Köln sowie Zusatzstudium der Tanzpädagogik an der Folkwang Universität. Tänzer beim Folkwang-Tanzstudio und beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Eigene Choreografien und internationale Lehrtätigkeit für Zeitgenössischen Tanz. Promovierte in Bewegungswissenschaft an der Universität Hamburg. Thema: Gedächtnisformen im Tanz. Veröffentlichung: Bewegung erinnern. Gedächtnisformen im Tanz (2013).
Stephan leitet das AK|T-Treffen Wie binden Universitäten Alumni in die Lehre ein? an.

Jan Broeckx

Hochschule für Musik und Theater München, Ballett-Akademie

Jan Broeckx stammt aus Antwerpen wo er auch seine tänzerische Ausbildung an dem Stedelijk Instituut voor Ballet Antwerp absolvierte. Als 17-Jähriger gewann er 1978 den Prix de Lausanne. Engagements führten den ersten Solisten von 1978-1981 ins Ballett von Flandern, an die Deutsche Oper Berlin und ins Bayerische Staatsballett München. Seit 1998 gehörte er als »Danseur etoile« zum Ballet National de Marseille. Choreographisch wie tänzerisch arbeitete er u.a mit Rudolf Nurejew, George Balanchine, John Cranko, Jiri Kylian oder Zizi Jeanmaire. Seit 2010 ist Prof. Jan Broeckx Leiter der Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München.
Jan bietet während der Biennale Ballett an.

Dana Caspersen

Dana Caspersen ist eine preisgekrönte darstellende Künstlerin und Konfliktspezialistin und ist dreißig Jahre lang eine führende Mitarbeiterin des Choreographen William Forsythe gewesen. Nachdem Dana ihren M.A. in Konfliktforschung und -Mediation erhalten hat, hat sie eine Reihe von Veranstaltungen und Projekten erschaffen, in denen theatralisches und choreographisches Denken eingesetzt wird, um in Konfliktsituationen Kommunikation zu ermöglichen. Sie bietet Workshops und Projekte in Form von choreographischen öffentlichen Dialogen international an. Sie ist die Autorin des neuen Buchs CHANGING THE CONVERSATION: The 17 Principles of Conflict Resolution (Penguin 2015).
Im Co-Teaching mit Amy Raymond bietet Dana den Workshop The Practice of Connection an.

Jean Cébron

In Paris geboren, erhielt seinen ersten Tanzunterricht privat, in klassischem Tanz 1945-47 von seiner Mutter Mauricette Cébron, die Solistin und Dozentin an der Pariser Oper war. In dieser Zeit arbeitete er auch mit Djemil Anik der javanesischen Tanz unterrichtete. Von 1947-48 studierte er mit Sigurd Leeder und Ram Gopal (Lehrer für indischen Tanz und Choreographie). Von 1948 bis 1954 war er Solist bei dem „Ballet National Santiago de Chile“ und Lehrer bei dem „Institut Chilien Francais“ in Chile. In den Jahren 1954-57 studierte er wieder intensiv mit Sigurd Leeder in London. Es entstanden seine ersten Tanzabende, außerdem studierte er klassischen Tanz mit Anna Northcote. Von Ted Shawn in die USA eingeladen, studierte er in den folgenden 3 Jahren intensiv mit Margaret Craske sowie mit Alfredo Corvino an der Metropolitan Ballet Opera School, New York die „Cecchetti-Methode“. Neben seinem Studium tourte er mit Lotte Goslar durch die USA und unterrichtete, auf eine Einladung von Ted Shawn hin, 1958 und 1959 an der legendären „University of the Dance of Jacob’s Pillow“. Zwischen 1961-1964 war er Choreograph, Solist und Lehrer bei dem „Folkwangballett Essen“ unter der Leitung von Kurt Jooss. Von 1964-1967 arbeitete er als Choreograph für die Kompanie, und tanzte unter anderem in den Jahren 1966/67 seine eigenen Choreographien mit Pina Bausch. Von 1969-1972 leitete er den Studiengang Choreographie an der staatlichen Akadmie „Dansskolar“ in Stockholm, Schweden. In den Jahren 1973-76 war er Professor für Modernen Tanz an der „Accademia nazionale di danza“ in Rom, Italien. 1976 wurde er zum Professor für Modernen Tanz an die Folkwang-Hochschule Essen berufen. Hier war er auch Trainingsleiter des „Folkwang-Tanzstudios“ und des „Wuppertaler Tanztheaters“, beide unter der Leitung von Pina Bausch. Er arbeitete u.a. auch als Lehrer und Choreograph mit der „José Limon Company“, New York. Neben seinem Lehrauftrag an der Folkwang-Hochschule unterrichtet er als Gast in verschiedenen Zentren für Modernen Tanz weltweit. Sein Unterricht basiert auf der Jooss-Leeder Methode in Verbindung mit der Cecchetti Technik.

Yve Laris Cohen

NYU Tisch School of the Arts

Indrani Delmaine

Hamburg Ballett – John Neumeier

Indrani Delmaine wurde in London/UK geboren und absolvierte dort ihre Ausbildung zur Ballett-Tänzerin und Ballett- Pädagogin. Einen zusätzlichen Abschluss erwarb sie 1977 an der John-Cranko-Ballett Akademie in Stuttgart, bevor sie von John Neumeier fürs Hamburg Ballett engagiert wurde. Zwischendurch wechselte sie zum Stuttgarter Ballett, kehrte 1982 aber zu John Neumeier zurück. Ab 1991 arbeitete sie als Ballettpädagogin und leitete Jugendtanzprojekte, z.B. in Kooperation mit dem Hamburger Jugend Orchester oder bei „Focus on Youth“, bei TuSch Hamburg und an der Leuphana Universität. Seit 2013 ist sie die organisatorische Leiterin der Ballettschule des HAMBURG BALLETT – John Neumeier.

Jennifer Döring

Hochschule für Musik und Tanz Köln, Zentrum für Zeitgenössischen Tanz

Jennifer Döring ist zeitgenössische Tänzerin, Tanzvermittlerin und GYROKINESIS®-Trainerin. Zuletzt arbeitete sie in Performance- und Recherche-Projekten von Özlem Alkis (TR), Maria Golding (UK/DE) und Dwayne Holliday (US). Ihr eigenen choreographischen Prozesse, insbesondere in Kollaboration mit Philine Herrlein, sind durch eine sensible Ästhetik und Fragestellungen zu Wahrnehmung und imaginären Grenzen geprägt. Ihr Bachelor-Studium schloss sie am ZZT ab. Sie hat die Planung und Ideensammlung für die Biennale 2016 begleitet.

Presseeinladung

vom 25. Januar 2016
Round Table zur 5. Biennale Tanzausbildung 2016 Köln

Der Bundeswettbewerb Biennale Tanzausbildung zeigt vom 15. bis 21. Februar in Köln die große Vielfalt der Ausbildung an deutschen und internationalen Tanzausbildungsinstitutionen. Die fünfte Edition des Bundeswettbewerbs steht ganz im Zeichen des diesjährigen Themas Feedback und Reflexion. Neben der Präsentation des Programms möchten wir gerne mit Ihnen über Kunst und Tanz in der Ausbildung diskutieren:

Ausbildung zum Künstler: Lassen sich Spielräume integrieren?
Presseeinladung weiterlesen

Marguerite Donlon

Mit stilistischer Innovation, Irischem Esprit und der Verbindung unterschiedlicher Kunstformen hat sich Marguerite Donlon einen festen Platz in der internationalen Tanzszene erobert. 2001-2013 war Marguerite Donlon Ballettdirektorin und Chefchoreografin am Saarländischen Staatstheater. Das Ballett des Saarländischen Staatstheaters/Donlon Dance Company hat sie zu einem angesehenen und gefragten künstlerischen Ensemble geformt, das zu Gastspielreisen in ganz Europa, in den USA und in Asien eingeladen wurde. Neben ihrer Tätigkeit als Ballettdirektorin in Saarbrücken hat Marguerite Donlon für Ballettensembles weltweit Choreografien geschaffen, so wie für das Nederlands Dans Theater oder das Bolshoi Ballett in Moskau. Ihre Arbeiten wurden für verschiedene Preise nominiert, u. a. den Prix Benois de la Danse and den Deutschen Theaterpreis Der Faust. Mit ihren äußerst erfolgreichen Initiativen zu Jugendprojekten, Umweltaktionen und der Einbindung von gehörlosen Zuschauern hat Marguerite Donlon das Ballett weit über die Grenzen des klassischen Theaters hinaus bekannt gemacht und die Türen für neue Zuschauer-gruppen geöffnet. Sie ist Gast-Dozentin für Choreographie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und der Staatlichen Ballettschule Berlin. Seit 2014 ist Marguerite Donlon akkreditierter RD1st Coach und bietet, spezialisiert im Bereich des Theaters, in einem auf individuelle Bedürfnisse abgestimmten Prozess ein breites maßgeschneidertes Angebot an professioneller Beratung, Begleitung und Unterstützung.
Marguerite Donlon hat mit den Tanzstudierenden der der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main die Choreografie „And…“ A feedback collaboration between dancers and choreographer erarbeitet.

Marco Goecke

Marco Goecke hat mit den Tanzstudierenden der Staatliche Ballettschule und Schule für Artistik, Berlin die Choreografie All Long Dem Day erarbeitet.

Nik Haffner

Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz, Berlin

Nik Haffner (geboren 1969 in Aachen) realisiert als Tänzer und Choreograph Bühnen-, Film- und Installations-Projekte, die er oft in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern entwickelt, darunter Christina Ciupke und Thomas McManus. Er studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt sowie an der Australian Ballet School in Melbourne, und war im Anschluss  von 1994 bis 2000 Tänzer bei William Forsythe im Ballett Frankfurt. Während dieser Zeit arbeitete er auch an der Entwicklung und Publikation der Forsythe CD-Rom Improvisation Technologies. Als Gastdozent arbeitet er  heute an Ausbildungsorten wie PARTS Brüssel, dem Laban Centre London und der Ohio State University. Seit 2008 lehrt er am HZT – Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin.
Nik leitet das AK|T-Treffen On artistic third cycle programs und moderiert – zusammen mit Vera Sander – den Roundtable Feedback and Reflection in Institutional Contexts im Rahmen des Symposium (re)thinking modes of artistic learning.

Nina P. Hänel

Hochschule für Musik und Tanz Köln, Zentrum für Zeitgenössischen Tanz

Nina Patricia Hänel lehrt am ZZT im Bereich Zeitgenössische Tanztechnik, Tanzvermittlung und Somatische Praktiken. Sie absolviert derzeit eine Ausbildung zum Feldenkrais-Practitioner® und geht damit auch ihrem Interesse am Befragen der Möglichkeiten somatisch orientierter Lehr-/ Lernprozesse im Tanzausbildungskontext nach. Als Tänzerin arbeitet(e) sie u.a. mit cie. club guy&roni, Anouk van Dijk,; dh+ David Hernandez & collaborators; Cie. Blue Elephant/ In Jung Jun zusammen.
Nina leitet zusammen mit Sophia Kröckert das Format Drift`n`Dialoge an.

Yvonne Hardt

Hochschule für Musik und Tanz Köln, Zentrum für Zeitgenössischen Tanz

Yvonne Harrt ist Professorin für Tanzwissenschaft und Choreographie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Nach ihrer Promotion zu „Politischen Körpern“ an der FU Berlin, war sie Assistant Professor an der University of California, Berkeley. Ihr Interesse gilt der methodologischen Weiterentwicklung der Tanzwissenschaft, insbesondere historiographische Methoden an der Schnittstelle von Theorie und Praxis. Weitere Schwerpunkte sind Körper-,Gender- und Bildungstheorien. Ihre neuste Forschung widmet sich der empirischen Erforschung von Tanztechniken und sie arbeitet an einem von der Merkatorstiftung finanzierten Forschungsprojekt zu kultureller Bildung am Beispiel von Tanz- und Bewegungstheater. Zudem hat sie als Tänzerin und Choreographin gearbeitet, und dabei zunehmend die Grenzen zwischen Tanz, Performance und Wissenschaft befragt.
Yvonne zeigt sich für die Programmierung des Symposiums (re)thinking modes of artistic learning verantwortlich und trägt darin einen Vortrag zu Feedback and Artistic Learning as Collective Prozesses bei. Des Weiteren leitet sie das offene Doktoranden Kolloquium des ZZTs an.

Antonia Harke

Antonia Harke ist seit dem Wintersemester 2015 Studentin am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz Köln. Zuvor war sie Teilnehmerin am Dance Intensive Programm der Tanzfabrik Berlin. Dort arbeitete sie im Rahmen von Performance Projekten zusammen mit Jan Burkhardt, Sigal Zouk, Idan Yoav und Britta Pudelko. Desweitern war sie an unterschiedlichen künstlerischen Projekten in Israel und Palästina beteiligt: Dafi Altabeb ( Dance Group), Freedom Theater Jenin.
Innerhalb der Biennale assistiert sie in dem Performanceprojekt A Scripted Situation.

Dieter Heitkamp

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, ZuKT

Dieter Heitkamp ist Professor für Zeitgenössischen Tanz an der HfMDK Frankfurt am Main und Direktor des Ausbildungsbereiches ZuKT. Von 2007 – 2014 war er einer der Sprecher der AK|T und von 2006 – 2015 im Leitungsteam von Tanzlabor_21 tätig. Er war Gründungs- und Kollektivmitglied der Tanzfabrik Berlin und bis 1995 einer ihrer künstlerischen Leiter, arbeitete als Gastchoreograph für das Ballett Frankfurt und schuf Choreografie und Bühnenbild für das Ballett „Le Disperazioni del Signor Pulcinella“ (Musik: Hans Werner Henze) an der Staatsoper Unter den Linden Berlin. Seine Choreografien wurden deutschlandweit, in fünfzehn europäischen Ländern, Kanada, den USA, Japan, Hongkong und Brasilien gezeigt. Seit 38 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Studium, Lehre Dokumentation und Performance von Contact Improvisation.

Rosemary Helliwell

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim – Akademie des Tanzes –

Trainierte am Doreen Bird College und anschließend an der John Cranko Schule in Stuttgart. Sie tanzte am Stuttgarter Ballett unter der Direktion von Marcia Haydee und hatte Auftritte auf der ganzen Welt. Ab 1977 war sie Choreographin am Stuttgarter Ballett und arbeitete als Gast – Choreographin in Companien wie dem London City Ballet, Northern Ballet, National Ballet of Finland, National Ballet of Peru, Irish Ballet usw. Seit 1998 ist Sie Professorin und übernahm die stellvertretende Leitung der Akademie des Tanzes der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.
Rosemary bietet während der Biennale Ballett an.

Deborah Hess

Canada’s National Ballet School, Toronto

Deborah Hess erhielt ihre Ausbildung in New York an der American Ballet Theatre School bei Valentina Pereyaslavec und anschließend bei Kathleen Crofton, danach tanzte sie beim American Classical Ballet, Ballet de Wallonie in Belgien, Ballet Gulbenkian in Portugal und New London Ballet in England. In ihrer aktiven Karriere als Tänzerin tanzte sie die unterschiedlichsten Partien im klassischen Ballett, etwa die Rolle als Odette in Schwanensee, aber auch Solopartien in zeitgenössischen Werken von solch renommierten Choreographen wie Lar Lubovitch. Sie arbeitete direkt mit Bronislava Nijinska, Rudolf Nureyev, Hans Brenna, Asaf Messerer und Anna Marie Holmes, um hier nur einige wenige zu nennen. Nach ihrer Rückkehr nach Nordamerika legte Hess ihren Fokus auf die Lehre und wurde stellvertretende Direktorin an der San Francisco Ballet School. Auf Empfehlung von Erik Bruhn wurde sie 1981 von Betty Oliphant eingeladen, eine Stelle an der Fakultät für Kunst an der Canada’s National Ballet School anzunehmen. Die Stelle von Hess wurde während ihrer Tätigkeit an der NBS erweitert, und derzeit ist sie die Koordinatorin für den Studentenaustausch zwischen der NBS und ihren internationalen Partnerschulen, darunter auch der Nationalen Ballettschule auf Kuba, Australian Ballet School und Hamburger Ballettschule. Zusätzlich zu ihrer Arbeit an der NBS ist sie auch weiterhin jedes Jahr Jurymitglied für das Youth America Grand Prix, Japan Grand Prix, Taiwan Grand Prix, und neben Fernando Alonso war auch sie Jurorin für den Internationalen Ballettwettbewerb für Studenten in Havanna, Kuba.  Frau Hess ist Gastdozentin an der Boston Ballet Company, Königlichen Dänischen Ballettschule, beim Jacob’s Pillow und den Internationalen Ballettwettbewerb in den USA gewesen.

John Hewitt

John Hewitt wurde in Des Moines (Iowa, USA) geboren. Mit neun Jahren kam er in das Maryland Youth Ballet und setzte dann seine Ausbildung am Citydance Conservatory fort, wo er seine Leidenschaft für den zeitgenössischen Tanz entdeckte. Daraufhin ging er ins Next Generation Ballet in Tampa (Florida, USA). In dieser Zeit erhielt er Auszeichnungen beim YAGP (Youth American Grand Prix) und bei der internationalen Ballett-Gala „Stars of the 21st century“. Danach trat er in die Ballettschule des Hamburg Ballett ein, wo er von den Ballettpädagogen Kevin Haigen und Gigi Hyatt unterrichtet wurde und in zahlreichen Aufführungen des Hamburg Ballett mitwirkte. Seine in Hamburg entstandenen Choreografien, „Detached“ und „Ad Astra per Aspera“ wurden bereits bei verschiedenen Veranstaltungen präsentiert.
John Hewitt hat mit den Tanzstudierenden der Ballettschule des Hamburg Ballett die Choreografie Ad Astra Per Aspera erarbeitet.

Lisa Hinterreithner

Die Choreografin und Performerin Lisa Hinterreithner thematisiert in ihren Arbeiten Körper, Text, Bild und in jüngster Zeit Objekte. Ihre Performances und Installationen finden auf der Bühne, in Galerien, im Wald und am Papier statt. Zu ihren letzten Arbeiten zählen automatisch – idiotisch – als ob – genau mit Julius Deutschbauer (Sommerszene 2014), The Call of Things/Things/Mezzanin mit Jack Hauser (u.a. Galerie 5020 und ImPulsTanz Festival 2015) und A scripted situation (u.a. Tanzquartier Wien) mit Martina Ruhsam. Lisa Hinterreithner unterrichtete 2014 Performance an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Seit 2013 lehrt sie Creative Research an der Tanzakademie SEAD und seit 2014 an der Universität Wien. Sie gestaltet mit Elfi Eberhard die Researchplattform tanzbuero für Choreografie und Performance. 2013/14 absolvierte sie einen Master (MRes) in Performance and Creative Research an der Roehampton University / London.
Zusammen mit Martina Ruhsam trägt Lisa Hinterreithner A Scripted Situation – eine Performance ohne professionelle SchauspielerInnen oder TänzerInnen und ohne räumlich voneinander getrennte ZuschauerInnen und PerformerInnen – zum Biennaleprogramm bei.

www.lisahinterreithner.at

 

Dwayne Holliday

Hochschule für Musik und Tanz Köln, Zentrum für Zeitgenössischen Tanz

Dwayne Holliday absolvierte seinen Bachelor in zeitgenössischem Bühnentanz am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz Köln (D). Zuvor hat er über 15 Jahre in verschiedenen Compagnien in den Vereinigten Staaten und Europa als professioneller Ballettt.nzer gearbeitet. Im Sommer 2015 hat er seine Masterarbeitim Bereich Tanzwissenschaft schreiben und im Anschluss daran seine Promotion beginnen. In seinen künstlerischen Arbeiten setzt er sich verst.rkt mit Ortsspezifit.t und der Beziehung zwischen Zuschauer und Performance auseinander. Neben dem Studium arbeitet Holliday als Leiter des künstlerischen Programms der TanzFaktur (Köln), ist als zeitgenössischer Tänzer in der freien Szene tätig und unterrichtet Yoga und Gyrokinesis. Ebenso leitet er als Gastdozent Bewegungs-Workshops an mehreren Universitäten in den
USA.
Dwayne organisiert die Kitchentalks während der Biennale.

 

Young Soon Hue – Simon

Young Soon Hue, in Inchon (Südkorea) geboren, erhielt ihre Ausbildung an der Sunwha Art School in Seoul sowie an der Academie de danse classique de Princesse Grace in Monte Carlo. Engagements führten sie als Solotänzerin an das Frankfurt Ballett, das Zürcher Ballett, das Ballett Basel und an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg. Sie tanzte zahlreiche Haupt- und Solorollen in Choreografien von Mats Ek, Youri Vámos, Nils Christe, Heinz Spoerli,William Forsythe, Uwe Scholz,Hans van Manen, George Balanchine, John Cranko, Christopher Bruce, Judith Jamison und PaulTaylor.  Seit 2001 ist Young Soon Hue international erfolgreich als Choreografin tätig und hat in ihrer Karriere bereits über 32 Ballette choreografiert, darunter u.a. Romeo und Julia, Carmen, Carmina Burana, Der Feuervogel, Wave of Emotions, Transparent moment, This is your life, Backstage, Elle chanté, El susurro del Tiempo, Ampelfieber, Sound of Silence, Glashaus u.v.m.. Ihre Werke sind im Repertoire Internationaler Compagnien wie u.a. Tulsa Ballet(USA) Queensland Ballet(Australia) National Ballet of Korea, Universal Ballet Company, Ankara Ballet, Istanbul Ballet, Izmir ballet, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, Theater Hagen, Aalto Ballett Theater Essen,Theater Augsburg, Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin, Landestheater Coburg, Seoul Ballet Theater in Korea, Ccaddo Dance Theater und dem Ballet Blanc.2010 und 2011 leitet sie als künstlerische Direktorin das Korea World Stars Dance Festival und das Seoul International Ballet Festival.Young Soon Hue wurde mit ihren Werken zu zahlreichen internationalen Festivals eingeladen. 2006 wurde sie von Koreas größtem Tanzmagazin „MOM“ zur besten Choreografin des Jahres gewählt, 2009 bekam sie den Preis der Tanzkritik in Korea für This is your life als beste Choreografin und für Wave of Emotions als bestes Stück,es folgten weiter renommierte Preise und Auszeichnungen. 2003 kreierte Young Soon Hue mit Studierenden der Akademie des Tanzes Mannheim das Erfolgsstück Reflection.

Young Soon Hue – Simon hat mit Studierenden der Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim / Akademie des Tanzes die Choreografie The Edge of the circle erarbeitet.

Kojiro Imada

Hochschule für Musik und Tanz Köln, Zentrum für Zeitgenössischen Tanz

Geboren in Tokio, Japan, absolvierte er seine Ausbildung in Tokio und in London. Nach seiner Graduierung von der West Street School of Ballet, London, Großbritannien, trat er dem Performing Arts Council Transvaal (PACT) Ballet in Pretoria, Südafrika bei. Seitdem war er unter anderem am Ballett Schindowski des Schillertheaters NRW, bei der Tanzcompagnie Gießen des Stadttheaters Gießen und am Tanztheater der Städtischen Bühnen Osnabrück als Tänzer beschäftigt. Er arbeitete mit Choreographen wie Gregor Zöllig, Guy Weizmann / Roni Haver, Roberto Galván, Vera Sander, Jean Renshaw, David Bintley, Ronald Hynd u.a.. Er unterrichtet regelmäßig an den Tanzensembles in Osnabrück, Bielefeld, Kassel, Oldenburg,u.a.. Von April 2009 bis August 2011 arbeitete er als Lehrkraft für zeitgenössischen Tanztechnik und Choreographie sowie klassische Tanztechnik am Tanz des Japan Women’s College of Physical Education (Japan). Seit September 2011 ist er am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln als Lehrkraft im Bereich zeitgenössischer Tanz tätig. Kojiro ist zertifizierter GYROTONIC® Trainer und Pre-trainer sowie zertifizierter GYROKINESIS® Trainer und Pre-trainer.

Rick Kam

Hochschule für Musik und Tanz Köln, Zentrum für Zeitgenössischen Tanz

Rick Kam erhielt seine klassische Tanzausbildung an De Theaterschool in Amsterdam, Niederlande. Nach seinem Studium arbeitete er als Tänzer für De Nieuwe Dansgroep Amsterdam und De Rotterdamse Dansgroep. Als Hauschoreograph war er bei der Rotterdamse Dansgroep tätig. 1993 wurde er Gründungsmitglied von Amanda Miller’s Pretty Ugly Dance Company. Für Amanda Miller arbeitete er international als Gastdozent und choreografischer Assistent u.a. für das Ballett Freiburg Pretty Ugly, pretty ugly tanz köln, Maggiodanza/Firenze, Ballett Dortmund, Tanzwerk Nürnberg, Komische Oper Berlin, Scapino Ballet Rotterdam, Yummy Dance Matsuyama/Japan, Bern Ballett, P.A.R.T.S/Brüssel, Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten und die Hochschule für Musik und Tanz Köln. Zurzeit leitet er den Fachbereich Tanz Tanzakademie Rheinische Musikschule Köln, die Studienvorbereitende Ausbildung Tanz Rheinische Musikschule und lehrt klassischer Tanz am ZZT / Hochschule für Musik und Tanz Köln. Er macht Teil aus von dem Kölner Künstlerkollektiv “nachtigall:re-action“, ein intermedialer Zusammenschluss mit den Künstlern Regine Schumann (Bildende Kunst), Carlos Garcia Piedra (Schauspiel), Achim Mohne (Sounddesign).
Rick unterstützt den ThinkTank Prozess sowie die Kirchentalks während der Biennale.

Eva Karczag

Eva Karczag, independent dance artist. Hat in den letzten vier Jahrzehnten praktiziert, unterrichtet und sich für forschende Methoden des Tanzes eingesetzt. Sie performt international Solos und kollaborative Arbeiten, war Mitglied der Trisha Brown Dance Company (1979-85). Hat einen Master of Fine Arts degree (Dance Research Fellow) des Bennington College, VT, ist zertifizierte Lehrerin der Alexander Technik. Ihre Bühnenarbeiten und ihr Unterricht sind gleichermaßen durch die Praxis der Tanzimprovisation und somatischen Körpertechniken beeinflusst.
Eva Karczag bietet eine Lecture-Performance – When Dance Became Movement, and Movement Became Material  – als Teil des Symposiums (re)thinking modes of artistic learning.

Birgit Keil

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim – Akademie des Tanzes –

„Eine deutsche Ballerina von Weltformat“, so nennt sie Clive Barnes, der Kritiker der New York Times. 1961 wurde sie unter Cranko Mitglied des Stuttgarter Balletts, wenig später Erste Ballerina. Tourneen und Einladungen als Solistin führten sie durch die ganze Welt, sie trat in allen Hauptrollen des klassischen und modernen Repertoires auf. 1995 rief sie die private Tanzstiftung Birgit Keil ins Leben. Seit 1997 ist sie Leiterin und Professorin an der Akademie des Tanzes Mannheim. 2003/04 übernahm sie zusätzlich die Direktion des STAATSBalletts KARLSRUHE.

Katarina Kleinschmidt

Hochschule für Musik und Tanz Köln, Zentrum für Zeitgenössischen Tanz

Katarina Kleinschmidt ist Tänzerin, Dramaturgin und Tanzwissenschaftlerin. Seit 2010 forscht und lehrt sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz zu künstlerischer choreographischer Forschung, Dramaturgie, kreativem wissenschaftlichem Schreiben sowie zu Tanzanalyse in Theorie und Praxis. Studium des Zeitgenössischen und Klassischen Tanzes an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M sowie Master Tanzwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Sie arbeitete als Tänzerin und Dramaturgin u.a. mit Choreographen und Kompanien wie José Biondi, ms-tanzwerk, Ensemble 9.November, dem Theater der Klänge sowie Martin Nachbar, Sebastian Matthias und Antje Velsinger.
Katarina leitet das AK|T-Treffen Formen des Forschens an.

Sophia Kröckert

Sophia Kröckert ist staatlich geprüfte Lehrerin für Tanz und Tänzerische Gymnastik und beendet im September 2016 ihr Tanzstudium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Ihre Erfahrungen im Tanz, das parallele Studium der Tanzvermittlung in Köln und der Tanztherapie in Münster, sowie der Ausbildung zur Polestar Pilatestrainerin geben ihr die Möglichkeit tanzkünstlerische, tanzpädagogische und tanztherapeutische Aspekte im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung des Menschen miteinander zu verknüpfen und diese Erkenntnisse weiter zu entwickeln.

Bojana Kunst

Bojana Kunst ist Professorin am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus Liebig Universität in Giessen. Sie ist Direktorin des internationalen Masterstudiengangs Choreographie und Performance. Sie arbeitet als Philosophin, Tanz- und Performancetheoretikerin und Dramaturgin. Publikationen: Impossible Body, Maska, Ljubljana, 1998, Dangerous Connections, Maska, Ljubljana, 2004, Processes of Work and Collaboration in Contemporary Performance (Hg.), Amfiteater, Ljubljana, 2010, Labour and Performance (hg. mit Gabriele Klein), Routledge, London, 2012, Artist at Work, Proximity of Art and Capitalism, Zero Books, London, 2015.
Innerhalb der Biennale hält Bojana Kunst im Rahmen als Teil des Symposiums (re)thinking modes of artistic learning einen Vortrag zu Feedback, Exchange, Speculation: Dramaturgy of Return in Contemporary Choreography.

Thomas Leprohon

Thomas Leprohon hat die Choreografie Luminous an Canada’s National Ballet School, Toronto erarbeitet.

Russell Maliphant

Russell Maliphant ist einer der großen Choreographen unserer Zeit. Seine Arbeit zeichnet sich aus durch eine einzigartige Annäherung an die Symbiose von Bewegung, Licht und Musik. Er führt seine eigene Firma und ist ein Associate Artist von Sadler’s Wells in London. Seine Ausbildung erhielt er an der Royal Ballet School. Nach seinem Abschluss wurde er in die Sadler’s Wells Royal Ballet Company übernommen, machte sich jedoch bald darauf als Tänzer selbstständig. Maliphant studierte Anatomie, Physiologie, Biomechanik und setzte sich insbesondere mit der Rolfing Method of Structural Integration auseinander, die er auch anwenden darf. Seit 1994 arbeitete er eng mit Lichtdesigner Michael Rümpfe zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit entstand eine Sprache, in der Bewegung und Licht eng miteinander verbunden sind und selbst zu einer neuen Ausdrucksform zusammenfließen. Im Jahre 1996 gründete er die Russell Maliphant Company und arbeitete auch mit namhaften Firmen und Künstler wie Sylvie Guillem, Robert Lepage, Isaac Julian, Balletboyz und Lyon Opera Ballet zusammen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Time Out Live Award für hervorragende Gemeinschaftsproduktion für sein Werk Sheer und einen South Bank Show Dance Award für das Stück Choice. Maliphant erhielt die Ehrendoktorwürde der Künste der Plymouth University.
Russell bietet den Workshop Resonance of the body image – Embodiment A thematic bundle around ideas of collaboration and conversation, body image and contact improvisation an.

Matthias Markstein

Palucca Hochschule für Tanz Dresden

Matthias Markstein, geboren in Bad Schlema/ Deutschland, absolvierte seine Ausbildung zum Tänzer an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden. Ab 2001 arbeitete er in verschiedenen deutschen Tanzcompanien. Er tanzte Choreographien von Martin Stiefermann, Marguerite Donlon, Hans Henning Paar, Jan Pusch, Jiří Kilián, Christian Spuck, Rui Horta, Robert North, Tero Saarinnen, Ina Christel Johannessen und Constanza Macras. Er absolvierte 2008 ein Aufbaustudium für Tanzpädagogik an der Palucca Hochschule. Seit 2010 unterrichtet er dort. Zusätzlich ist er international als Gasttrainer in Companien und Ausbildungsstätten unterwegs. Er unterrichtet Zeitgenössischen Tanz, Improvisation und Partnering und gibt auch Weiterbildungen für Tanzpädagogen. Vergangenen Sommer entschloss sich Matthias für ein Aufbaustudium bei EUROLAB e.V., um durch die Ausbildung zum “Certified Laban Movement Analyst” sein künstlerisches Schaffen zu bereichern.

Tadeusz Matacz

John Cranko Schule, Stuttgarter Ballett

Tadeusz Matacz, geboren in Warschau, Polen, absolvierte seine Ballettausbildung an der staatlichen Ballettschule in Warschau, wo er im Anschluss auch eine pädagogische Ausbildung bei Leonid Zhdanov abschloss.
1977 hatte er im Großen Theater Warschau sein erstes Engagement als Tänzer; gleichzeitig war er als Pädagoge an der Ballettschule in Warschau tätig.
Von 1979 bis 1984 war Tadeusz Matacz Erster Solotänzer am Großen Theater Warschau. Von 1984 bis 1992 war er Solotänzer am Badischen Staatstheater in Karlsruhe, wo er ab 1988 zusätzlich pädagogische Verpflichtungen übernommen hatte. Von 1992 bis 1998 war er Trainingsleiter, Ballettmeister und Choreograph am Badischen Staatstheater in Karlsruhe. Von 1990 bis 1998 war Tadeusz Matacz zusätzlich Gast-Trainingsleiter beim Ballett Frankfurt, Toulouse Ballett, dem Großen Theater Warschau und von 1997 bis 1998 auch beim Stuttgarter Ballett.  Seit 01.01.1999 ist Tadeusz Matacz Direktor der John Cranko Schule.
Er wird regelmäßig als Juror zu den renommiertesten internationalen Ballettwettbewerben eingeladen.

Michael Maurissens

Hochschule für Musik und Tanz Köln, Zentrum für Zeitgenössischen Tanz

Michael Maurissens wurde in Brüssel geboren, wo er seine Tanzausbildung begann. Später studierte er an der Heinz-Bosl-Stiftung in München und an der Ballettberufsschule Zürich. Er hat beim Ballett Nürnberg/Tanzwerk Nürnberg, Amanda Miller’s Ballett Freiburg Pretty Ugly, Mannheimer Ballett und pretty ugly tanz köln getanzt. Herr Maurissen absolvierte die Kunsthochschule für Medien Köln im Sommer 2013, sein Studium konzentrierte sich auf Szenographie, angewandte darstellende Kunst und das Drehen von Dokumentarfilmen. Jetzt führt er Filmregie und produziert Filme, experimentelle Videoarbeiten, Aufführungen. Er ist künstlerischer Kodirektor des MichaelDouglas Kollektivs – eines einzigartigen Tanzkollektivs, das sich von den herkömmlichen, von Choreographen geleiteten Gruppen absetzt, und Mitinitiator für die Gründung des Zentrums für Austausch und Innovation Köln, einer Einrichtung, die den Austausch, Forschung und die Entwicklung der Künstler im Bereich moderner Tanz unterstützt.

Michael Maurissens begleite die Biennale als Video Dokumentarist

www.miflo.com
www.mdkollektiv.de
www.zaik.org

Bojana Mladenovic

Bojana Mladenović übernahm im September 2014 die künstlerische Leitung der SNDO – Schule für neue Tanzentwicklung, wohin sie von ihrer Stelle als Direktorin des Amsterdamer Produktionshauses für Performancekunst Het Veem Theater wechselte. Sie studierte Tanz in Belgrad und absolvierte ein Aufbaustudium in Performancekunst am DasArts (aktuell der Master in Theater an de Theaterschool). Bevor sie 2010 am Het Veem Theater begann, schuf Bojana Tanz- und Performancewerke, war Mitbegründerin mehrerer Organisationen für zeitgenössischen Tanz und Performancekunst in Belgrad und Amsterdam, war Mitglied des Auswahlkomitees verschiedener Fachbereiche von de Theaterschool an der Amsterdamer Kunsthochschule und arbeitete außerdem mit zahlreichen Choreographen, Theaterregisseuren und Künstlern zusammen.
School for New Dance Development, Amsterdam

Shumpei Nemoto

Geboren 1983 in Japan. Shumpei Nemoto erhielt seine Ausbildung von Toyoshige Nemoto und Ikuko Nemoto in Japan zwischen 1989 und 1999 sowie an der English National Ballet School von 1999 bis 2000. Er hat professionell für das Royal Ballet, die Deutsche Oper am Rhein und das Cullberg Ballet getanzt. Shumpei wurde 1999 mit dem Espoir Prix de Lausanne ausgezeichnet und erreichte 2009 in München mit seinen filmischen Arbeiten den zweiten Platz beim Wettbewerb Choreographic Captures. Er choreographierte und tanzte beispielsweise ein Duett für das Whenever Wherever Festival 2010 in Tokio, Japan und, eingeladen von Tok’Art, ein Solo für deren Werk 2010. Außerdem choreographierte er Ugoku beim Internationalen Choreographiewettbewerb no ballet 2011 in Ludwigshafen und erreichte damit den zweiten Platz. Als Lehrer hat er an mehreren verschiedenen Schulen gearbeitet, darunter die Königlich-schwedische Ballettschule, die Hochschule für Tanz und Zirkus ins Stockholm, die Tanzschule des Nationalkonservatoriums in Lissabon und die Hochschule für Musik und Tanz Köln (ZZT). Zusätzlich arbeitete Shumpei in Japan, Schweden und Portugal als Improvisationstrainer und im Repertoireunterricht.
Shumpei Nemoto arbeitete mit Studenten des Zentrums für zeitgenössischen Tanz an 4×4: einer Choreographie, die mit der Absicht geschaffen wurde, Möglichkeiten auszuloten, die Musik von Steve Reich in Tanzchoreographie umzusetzen. Die Arbeit konzentrierte sich intensiv auf die Beziehung zwischen Bewegung und Ausdrucksweise im Hinblick auf visuelle Ästhetik und fußt auf dem Einsatz von Wiederholung und verschiedenen kanonischen Mustern.

Christine Neumeyer

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim – Akademie des Tanzes –

Christine Neumeyer war Tänzerin bei Telos, Stuttgart, trat als Gast am Nationaltheater Mannheim auf und folgte Einladungen zu Tanzevents. Im Jahre 1984 erhielt sie einen Lehrauftrag an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Choreografische Assistenzen führten sie zu Theater und Film. Im Jahre 1990 erhielt sie eine Professur für die Bereiche Klassischer und Spanischer Tanz. Eigene choreografische Arbeiten schuf sie für das Badische Staatstheater Karlsruhe, die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und die Tanzstiftung Birgit Keil. Seit 2007 ist sie eine der vier Sprecherinnen der Ausbildungskonferenz Tanz (AK|T).

Mikko Nienstö

School for Dance and Circus, Stockholm

Mikko Niemistö ist ein Performancekünstler und Choreograph aus Helsinki, Finnland, mit Erfahrung in Bewegung, physischem Theater und zeitgenössischen Performancepraktiken. Von diesen Disziplinen lässt er sich inspirieren, wobei er sie fortwährend demontiert und umgestaltet. Aufgetreten ist er z.B. im Kiasma Museum für zeitgenössische Kunst in Helsinki, im brut Wien und im finnischen Nationaltheater. Aktuell ist er im Masterprogramm Neue performative Praktiken an der DOCH – Dans och Circushögskolan in Stockholm eingeschrieben.
Mikko Nienstö hat sein Solo inventories an der School for Dance and Circus, Stockholm erarbeitet.

mikkoniemisto.wordpress.com

Rasmus Ölme

Nach einer Karriere als Tänzer (Ultima Vez/Wim Vandekeybus, The Nursery/Sam Louwyck, El Ojo de la Faraona/Carmelo Fernandez och Enclave/Roberto Olivan) gründete Rasmus Ölme 2001 seine Gruppe REFUG in Schweden. Seitdem hat er mehr als zehn Werke produziert, die auf Tournee durch Europa gegangen sind. Neben seiner choreographischen Arbeit ist Rasmus häufig in aller Welt als Gastdozent tätig. Im Mai 2014 erhielt Rasmus seinen PhD in Choreographie von der Fakultät für Tanz und Zirkus der Kunsthochschule Stockholm, Schweden. Seit Januar 2015 ist er Leiter der Tanz- und Choreographieausbildung an der dänischen nationalen Hochschule für darstellende Kunst.
Rasmus bietet im Co-teaching mit Ulrika Berg den Workshop  self-movement an.

Amy Raymond

Amy Raymond tanzte professionell als Solistin beim Niederländischen Nationalballett und beim William Forsythes Frankfurter Ballett. In den letzten 10 Jahren arbeitete sie als freiberufliche Choreographin, Lehrerin für Improvisation, Ballettlehrerin und inszeniert derzeit die Werke von William Forsythe. Sie arbeitete mit zahlreichen professionellen Truppen und Schulen und ist mit beiden Welten des Tanzes – sowohl der des klassischen als auch der des modernen – vertraut. Unter diesen Institutionen sind auch folgende vertreten: The Forsythe Company, Pariser Oper, San Francsico Ballet, Niederländisches Nationalballett, Carte Blanche, Skanes Dans Theater, Norrdans, Goteborg DansKompani, Cullberg, Royal New Zealand Ballet, Chunky Move, Ballet de Marseilles, Hubbard Street, Lines pre-Professional Program, Ohio University D.A.N.C.E program, Codarts, National Ballet Academie, Artez, Koninklijk Conservatorium (Königliches Konservatorium) in Den Haag und Palucca Schule Dresden. In den letzten 8 Jahren hat sie beim Meister des Budo Akira Hino sensei gelernt und integriert jetzt sein einzigartiges Wissen über den Körper in alle Aspekte ihrer Arbeit. 2015 hat Amy die Budo Ballet Initiative gegründet. Es ist ein einzigartiges Projekt, das untersucht, wie die Methode von Akira Hino auf die Technik des klassischen Balletts angewendet werden kann.
Im Co-Teaching mit Dana Caspersen bietet Amy den Workshop The Practice of Connection an.

Georg Reischl

Der Österreicher Georg Reischl besuchte neben seiner Ausbildung bei Rosa Hartlieb in Salzburg die Ballettschule der Wiener Staatsoper. Bei Liz King in Heidelberg begann er seine Tänzerlaufbahn und setzte sie im Scapino Ballet Rotterdam fort, wo er auch als Choreograf debütierte. 1999 wurde Georg Reischl Tänzer des Ballett Frankfurt unter der Leitung von William Forsythe. Anschließend war er zwei Jahre Mitglied von »The Forsythe Company«, für die er bis 2014 als Gasttänzer für das Stück »Decreation« tätig war. 1999 wurde er permanenter Gastchoreograf des Scapino Ballet und avancierte zu dessen Hauschoreografen. Daneben kreierte er Choreografien für das Tanztheater Wien, das Ballett Frankfurt, die Volksoper Wien, das Theater Kiel, das Theater Augsburg, Gärtnerplatztheater München, die »abcDance Company« St. Pölten, für Tanz Luzerner Theater, das Ballett Mainz und das »MichaelDouglas Kollektiv« in Köln.Sein Interesse daran, diese Erfahrungen mit einer jüngeren Generation zu teilen, fand Gehör und es kam zu Zusammenarbeiten mit Hochschulen wie Codarts Rotterdam, Artez Arnheim, ZZT Köln, HfMDK Frankfurt, Universität Kalifornien, Irvine, CNDC Angers und weiteren Lecture – Performances für unterschiedliche Gymnasien im Raum Dresden und die Goethe Universität in Frankfurt am Main. 2012 war er Teil des Teams für „Internationally Mixed – Crossover/55/2“, ein europäisches Austauschprojekt der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, der Artez School of Dance in Arnheim und des Conservatorio Superior de Danza de Valencia. Eine Zusammenarbeit im Sommer 2015 mit der Hollins University in Kooperation mit der Forsythe Company in Frankfurt am Main, ermöglichte einen Body Awareness Training Workshop.
Georg Reisch gibt während der 5 Biennale Tanzausbildung klassisches Training und bietet den Workshop für Lehrende an.

Martina Ruhsam

Martina Ruhsam ist Choreografin, Performerin und Autorin. Ihre künstlerischen Arbeiten und Kollaborationen (vor allem mit Vlado G. Repnik) wurden in diversen Häusern und Festivals in Europa gezeigt (u.a. Tanzquartier Wien, brut, Museum für Angewandte Kunst Wien, Kino Šiška). 2011 erschien ihr Buch Kollaborative Praxis: Choreographie bei Turia + Kant. Sie ist ein Mitglied des Redaktionskollektives von Maska. Derzeit schreibt sie eine Dissertation am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen.
Zusammen mit Lisa Hinterreithner trägt  Martina Ruhsam A Scripted Situation – eine Performance ohne professionelle SchauspielerInnen oder TänzerInnen und ohne räumlich voneinander getrennte ZuschauerInnen und PerformerInnen – zum Biennaleprogramm bei.

David Russo

Hochschule für Musik und Theater München, Ballett-Akademie

Nach seiner Ausbildung an der John Cranko Akademie in Stuttgart erhielt David Russo 1997 ein Stipendium der Birgit Keil Stiftung. Danach folgten Engagements als Solotänzer am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken und am Staatstheater am Gärtnerplatz bei Philip Taylor. Bis zum heutigem Tag lebt und arbeitet er in München: neben seinem Festengagement beim btm und TTM, wo er mit vielen Choreografen arbeitete, choreografiert er seit 2004 regelmäßig eigene Stücke u.a. auch für die Birgit Keil Stiftung, das Ballet Philippines und das Ulmer Ballett Ensemble. Daneben organisiert er Veranstaltungen in der Münchner Freien Szene. Im Juni 2010 schloss er sein Aufbaustudium in Ballettpädagogik ab und ist seit Anfang September 2010 als Dozent für Klassischen und Zeitgenössischen Tanz an der Ballettakademie der Hochschule für Musik und Theater München tätig.
Er hat mit Studierenden der Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München die Choreografie Feed-back melody erarbeitet.

Ihsan Rustem

Der in London geborene Ihsan Rustem studierte von 1998-2000 an der Rambert School of Ballet and Contemporary Dance und war während dieser Zeit Mitglied der National Youth Dance Company. Seine professionelle Künstlerlaufbahn begann in Großbritannien mit Matthew Bournes Adventures in Motion Pictures, in Deutschland beim Ballett des Münchner Staatstheaters am Gärtnerplatz bei Introdans in den Niederlanden und in der Schweiz als Gründungsmitglied sowohl des Balletts des Stadttheaters Bern (Cathy Marston) als auch der Sparte Tanz des Luzerner Theaters. Rustem hat mit vielen der heute führenden Choreographen zusammengearbeitet, darunter Mats Ek, Jiří Kylián, Hans van Manen und Paul Lightfoot/Sol León, hat Rollen in Werken von Matthew Bourne, Alexander Ekman, Wayne McGregor, Hofesh Shechter, Stijn Celis, Felix Landerer und Cayetano Soto ins Leben gerufen und weitere Werke von unter anderem William Forsythe aufgeführt. Er arbeitet viel mit dem Choreographen Patrick Delcroix zusammen und assistiert im regelmäßig, und seit seiner ersten Arbeit für die Rambert School im Jahr 1999 hat Rustem für zahlreiche Organisationen choreographiert, darunter Hubbard Street Dance Chicago 2, Northwest Dance Project USA, Staatsballett Istanbul MDT, Luzerner Tanztheater, BYU Contemporary Dance Theater & Theater Ballet Utah USA, Würzburger Ballett, Whim W’Him Seattle, Interdans Festival, Palucca Schule Dresden und Hollands ArtEz Dansacademie. Rustem unterrichtet international regelmäßig für Ensemble und Universitäten. 2011 wurde er für sein Werk State of Matter zum Gewinner von Sadler’s Wells Globalem Tanzwettbewerb ernannt. Dasselbe Werk wurde auch mit dem Publikumspreis beim 25. Internationalen Choreographenwettbewerb in Hannover ausgezeichnet. Rustem gewann 2014 das International Commissioning Project von Hubbard Street Dance Chicago und außerdem 2015 Whim W’Hims Choreographic Shindig in Seattle, USA.  
Für weitere Informationen besuchen Sie www.ihsanrustem.com.
Ihsan Rustem hat mit den Tanzstudierenden der Palucca Hochschule für Tanz Dresden die Choreografie Reminiscence erarbeitet.

Jörg Schiebe

Der an der Universität der Künste in Berlin ausgebildete Schauspieler ist seit 2001 in der Berliner Theater- und Tanzszene als Performer und Regisseur tätig. Er arbeitete u.a. mit der Theatercompany Lubricat und dem Choreografen Christoph Winkler. Als Regisseur war er auf den Tanztagen Berlin 2007, Potsdamer Tanztagen 2010 sowie zum Tanzfestival „Made in Potsdam“ 2012 eingeladen. Das gegenseitige analytische Beobachten und Beschreiben steht im Vordergrund der eigenen Stückentwicklung. Die Autonomie des Performers soll entwickelt, die eigenen Mittel besser verstanden und bewusster angewandt werden.
Jörg bietet im Co-teaching mit Yael Schnell den Workshop On relationships between performance and training an.

Yael Schnell

Yael Schnell geboren in Haifa, Israel, war von 1994 – 2002 Mitglied der Bat-Sheva Dance Company. In dieser Zeit arbeitete sie unter anderem mit den Choreografen: Ohad Naharin, Jiri Kylian, Wim Vandekeybus, Angelin Preljocaj, Amanda Miller, Tero Saarinen, William Forsythe. Seit 2002 lebt und arbeitet sie in Berlin als freischaffende Tänzerin. Sie arbeitete u.a. mit Ari Rosenzweig, Sommer Ulrikson, Christoph Winkler, Paul Selwyn Norton, Takako Suzuki, Sharon Paz und Maya Lipsker. Während dieser Zeit schuf sie auch ihre eigene Arbeit: 2006 – „O`Sullivan“ im Rahmen des Feld 05 Tanzprogramms, DOCK11. Es folgte eine Einladung von Rohkunsbau Landpartie, 2006. Von 2007 – 2013 war sie Mitglied von Sasha Waltz & Guests Dance Co. Als Gast arbeitet sie weiterhin mit der Company.
Yael bietet im Co-teaching mit Jörg Schiebe den Workshop On relationships between performance and training an.

Stephen Shropshire

Stephen Shorpshire absolvierte erfolgreich sein Studium  an der Juillard School in New York. An der Universität von Maastricht folgte er das Master-Studium Kunst, Kultur  und Kulturerbe. Von 1994 bis 1999 tanzte Shropshire bei dem American Repertory Ballett. Im Jahre 1999 schloss er sich bei Galili Dance in Groningen an, wo er mehrere Tanzstücke kreierte. In 2005 machte Shropshire sein erstes abendfüllendes Programm. In der Saison 2005 – 2006 arbeitete er zusammen mit dem Icelandic City Theater und der Icelandic Dance Company an einer neuen Produktion von Carmen. Für Codarts choreografierte er dann das Stück Falfurious. Von 2009 bis 2012 war Shropshire künstlerischer Direktor und Choreograf beim NND ( Noord Nederlandse Dans). Shropshire ist jetzt aktiv als freiberuflicher Choreograf. Spezial für Codarts bearbeitete er Material aus der Vorstellung Cinematic  (aus 2012)  inLamento Della Ninfa. Im Auftrag des Holland Dance Festival  hat er ein neues Stück für die New Zeeland Dance Company geschaffen. Für diese TOTM Tour gestaltet Shropshire „ The Golden Pas de Deux“.
Stephen Shropshire hat mit den Tanzstudierenden der Godards, Rotterdamse Dansacademie die Choreografie Lamento Della Ninfa erarbeitet.

Martin Sonderkamp

Hochschule für Musik und Tanz Köln, Zentrum für Zeitgenössischen Tanz

Martin Sonderkamp kam zum zeitgenössischen Tanz mit einem reichhaltigen Hintergrund aus den Bereichen Sport, bildende Kunst und Musik. 1992 ging er nach Amsterdam, um an der Schule für neue Tanzentwicklung zu studieren, und lebte dort zehn Jahre lang, bevor er 2001 nach Istanbul zog. Seit 2008 lebt Martin Sonderkamp in Berlin. Seine künstlerischen Arbeiten, Soli und interdisziplinären Kooperationen mit Musikern, Komponisten, Videokünstlern und Choreographen wurden in Theatern und auf Festivals in Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Polen, Litauen, Spanien, Slowenien, Kroatien, Serbien, der Türkei und den USA gezeigt. Er hat Improvisationen auf zahlreichen Festivals in Europa und den USA getanzt. 1998 und 2000 erhielt Martin Sonderkamp Stipendien der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW. Mit Vincent Cacalano, Eileen Standley und Katie Duck gründete er die Magpie Music Dance Company, die durch Europa, die USA, Asien, Russland und Brasilien getourt ist. Martin Sonderkamp hat in über 20 Ländern unterrichtet. Martin Sonderkamp ist Professor für Zeitgenössischen Tanz.
Innerhalb der 5. Biennale Tanzausbildung bietet Martin das Format Tuning out an.

Martin Stern

Prof. Dr. Martin Stern ist Professor für „Soziologie der Bewegung und des Sports“ an der Philipps-Universität Marburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Ästhetische und Kulturelle Bildung und Tanz, Trends in Bewegungskulturen, moderne Konstellationen von Körper-Medien-Selbst, Körpersoziologie, Abenteuer- und Erlebnispädagogik.
Er hält im Rahmen des Symposiums (re)thinking modes of artistic learning einen Vortrag zu den Thema Reflective Practices as Techniques of the Self: An Educational Theoretical Perspective

Flavia Tabarrini

Hochschule für Musik und Tanz Köln, Zentrum für Zeitgenössischen Tanz

Flavia Tabarrini ist Tänzerin im MichaelDouglas Kollektiv seit seiner Gründung. Daneben arbeitet sie als Dozentin im Zentrum für Zeitgenössischen Tanz Köln und Repetitorin für Amanda Miller, deren Choreografien sie mit Schulen und Kompagnien einstudierte Seit 2003 ist Flavia zudem GYROTONIC® und GYROKINESIS® Trainer. Bevor sie zum Kollektiv kam, arbeitete sie zunächst für die Sutherland Dance Group, die Städtischen Bühnen/Tanzwerk Nürnberg sowie Ballett Freiburg Pretty Ugly undpretty ugly tanz köln. Sie hat unter anderem mit David Binham, Jenny Coogan, Jean Renshaw, Allison Brown, Katy Duck und William Forsythe gearbeitet aberauch eigene Choreografien erstellt. Ihre Ausbildung erhielt Flavia in Mailand und Frankfurt am Main.
Während der 5. Biennale Tanzausbildung bietet Flavia Yamuna Body Rolling im Rahmen des Formats Tuning in for the day an.

 

Thomas Thorausch

Deutsches Tanzarchiv Köln

Nach dem Studium der Theaterwissenschaft, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft und Amerikanistik an der FU Berlin (Abschluß: M.A.) war er tätig als Regieassistent und Dramaturg in Essen, Köln und Regensburg sowie bei diversen Freien Theaterproduktionen in Nordrhein-Westfalen. Daneben war er als wissenschaftlicher Projektmitarbeiter für die Deutsche Akademie des Tanzes, das Deutsche Tanzarchiv Köln sowie für das Historische Archiv der Stadt Köln (Projekt „Dokumentation des Kölner Kulturleben nach 1945“) tätig. Seit 1996 ist er stellvertretender Leiter des Deutschen Tanzarchivs Köln. Von 2003 – 2010 gehörte Thomas Thorausch dem Expertenkreis „Tanz“ des Förderprogramms der Sparkasse KölnBonn an, der vorab Projektanträge im Bereich Tanz auf ihre Förderungswürdigkeit prüft und mit Votum dem Vorstand der SK Stiftung Kultur zur Entscheidung vorlegt.
In Rahmen der 5. Biennale Tanzausbildung leitet Thomas Thorausch das AK|T-Treffen Potenziale in der Zusammenarbeit mi den Archiven an.

Anna Wagner

Anna Wagner ist seit 2014 Dramaturgin am Künstlerhaus Mousonturm. Sie studierte Theaterwissenschaft in Berlin und Paris. Von 2008 bis 2012 arbeitete sie als Assistentin der Tanzkuratorin am Berliner HAU Hebbel am Ufer. Daneben war sie als Dramaturgin und Produktionsleiterin u. a. für Lea Martini, Simone Aughterlony und Hiroaki Umeda tätig. Von 2012 bis 2014 leitete sie die Tanzsparte am Theater Freiburg, die sie von einem Ensemblebetrieb in eine in Deutschland einmalige Produktionsplattform für freie Künstlerinnen und Künstler umwandelte. Sie entwickelte als Kuratorin außerdem zahlreiche Festivals und Projektformate, zuletzt u. a. die Colombo Dance Platform (2014) und gemeinsam mit Eike Wittrock das Julius-Hans-Spiegel-Zentrum (seit 2014).
Während der Biennale ist Anna Wagner Teilnehmerin des Roundtable Feedback and Reflection in Institutional Contexts im Rahmen des Symposium (re)thinking modes of artistic learning.

Gabriele Wittmann

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main

Tanzkritikerin und – wissenschaftlerin, M.A. in Amerikanistik und Musikwissenschaft, seit 1993 freie Tanzjournalistin im Hörfunk (Deutschlandfunk/ NDR) und Fernsehen (ZDF/ 3Sat) der ARD, zahlreiche Buch- und Fachbeiträge. Seit 1996 Dozentin in der journalistischen Aus- und Fortbildung, seit 2003 Lehrbeauftragte für Tanzkritik, Tanzgeschichte und Creative Scientific Writing an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/ Main. Die von ihr entwickelte Methode „Scoring Writing“ ist Kernpunkt ihres Promotionsvorhabens am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz der Universität Köln
Gabriele Wittmann hält im Rahmen des Symposiums (re)thinking modes of artistic learning einen Vortrag zu den Thema Processing Documentation: Feedback in and as Documentary Practices 

 

2. Pressemitteilung

vom 19. Januar 2016
Große Vielfalt bei der 5. Biennale Tanzausbildung 2016 Köln

Die Biennale Tanzausbildung zeigt auch in der fünften Ausgabe einmal mehr die große Vielfalt der Ausbildung an deutschen und internationalen Tanzinstitutionen. Einen Einblick geben 110 TänzerInnen mit 14 Choreografien zur Eröffnung des Bundeswettbewerbs im Staatenhaus der Oper Köln am 15. und 16. Februar 2016.
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1. Pressemitteilung

vom 2. November 2015
Bundeswettbewerb 5. Biennale Tanzausbildung 2016 Köln

Bereits zum 5. Mal findet der Bundeswettbewerb Biennale Tanzausbildung statt – vom 15. bis 22. Februar 2016 ist Köln Austragungsort. Im verschiedenen Workshops erforschen nationale und internationale Tanzstudierende Fragen zum Thema Feedback und Reflexion im künstlerischen Kontext. Eröffnet wird die Biennale mit eigens entwickelten Choreografien der Tanzabsolventen an zwei Abenden in der Oper Köln im StaatenHaus.
1. Pressemitteilung weiterlesen

5. Biennale Tanzausbildung 2016 Köln

Prof. Vera Sander

Prof. Vera Sander

Ltg. Zentrum für Zeitgenössischen Tanz
Sprechergruppe des AKIT
Künstlerische Leitung der 5. Biennale

Thema: Feedback und Reflexion

2016 ist Tanzjahr! Eine solche Widmung bedeutet, eine Kunstform und ihre Bedeutung für die Gesellschaft zu würdigen und ihr ein Forum zu geben, sich öffentlich zu präsentieren. So verstehe ich das Jahr 2016 als besondere Chance für Tanzschaffende, das Potential ihrer Kunst zu zeigen und freue mich besonders, die 5. Biennale Tanzausbildung 2016 in Köln begrüßen zu können.

Tanz ist eine faszinierend vielfältige Kunstform und Teil unseres kulturellen Erbes. Sich in Beziehung zu historischen und gegenwärtigen Positionen zu setzen, gehört zu einer tanzkünstlerischen Auseinandersetzung, ebenso wie das Ringen darum, etwas im Medium Körper zur Anschauung zu bringen. Wie in jeder Kunst geht es um eine Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten und -formen und das Ausloten und Weiten von Grenzen. Allein die Frage, was Tanzkunst alles sein kann, hat bereits im letzten Jahrhundert ein Umdenken über diese Sparte herbeigeführt. So sehen wir uns einer heterogenen Tanzlandschaft gegenüber, in der viele künstlerische Ansätze und Stilrichtungen parallel existieren. Tanzkünstler, Tanzschaffende, Tanzwissenschaftler und Tanzvermittelnde sind gefordert, sich komplexen Herausforderungen zu stellen und sich innerhalb dieser Vielfalt zu entwickeln und zu positionieren.
5. Biennale Tanzausbildung 2016 Köln weiterlesen

Grußwort, Bundesministerium für Bildung und Forschung

Prof. Dr. Johanna Wanka

Prof. Dr. Johanna Wanka

Bundesministerin für Bildung und
Forschung
Foto: Bundesregierung / Steffen Kugler

Tanz ist eine universelle Sprache, die keine Schranken kennt. Im Tanz bringen Menschen Gefühle zum Ausdruck und erzählen Geschichten. Deshalb ist Tanz Teil menschlicher und kultureller Entwicklung. Es ist die Pflicht einer Gesellschaft, künstlerische Begabungen zu fördern. Im Rahmen der kulturellen Bundeswettbewerbe unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung deshalb auch die Biennale Tanzausbildung, die vom 15. bis 22. Februar 2016 in Köln stattfinden wird.

Die aktive Beschäftigung mit Kultur leistet einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung. Durch kulturelle Bildung können insbesondere benachteiligte Kinder und Jugendliche gezielt gefördert werden. Mit unserem Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ setzen wir genau hier an. Indem Kinder und Jugendliche ein Musikstück oder eine Choreografie einstudieren, erleben sie, dass es gut tut, nach einem Misserfolg wieder aufzustehen und weiterzumachen, dass man im Team weiter kommt als allein, dass Anstrengung und Konzentration auf ein Ziel hin sich lohnen.
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Grußwort, Hochschule für Musik und Tanz Köln

Prof. Dr. Heinz Geuen

Prof. Dr. Heinz Geuen

Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Als Rektor einer Hochschule, die als eine der wenigen großen künstlerischen Ausbildungsstätten von internationalem Ruf den Tanz im Namen trägt, freue ich mich natürlich sehr, dass die 5. Biennale Tanzausbildung 2016 in Köln stattfindet. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von der Kunststiftung NRW, unterstützt u.a. vom der Oper Köln und dem Deutschen Tanzarchiv Köln ist es unser Zentrum für Zeitgenössischen Tanz, das diese anspruchsvolle und vielschichtige Veranstaltung ausrichtet. Allen Förderern und Unterstützern, insbesondere aber der Leitung des ZZT, sei herzlich für die Ermöglichung dieser Biennale gedankt.
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